Institutsambulanz

Seit vielen Jahren ist unsere Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) der psychiatrischen Abteilung unseres Krankenhauses angegliedert. Sie arbeitet unabhängig von den Stationen, leistet jedoch als ambulant tätige Institution einen wichtigen Beitrag zur Versorgung schwerstkranker Patienten.

In den meisten Fällen ist eine stationäre Behandlung in unserer Abteilung der weiterführenden, ambulanten Nachsorge in der PIA vorausgegangen. So können wir auf kurzen Wegen zwischen stationärer Behandlung und ambulanter Nachsorge Behandlungskontinuität gewährleisten.

Die Voraussetzungen zur Behandlung in einer PIA sind gesondert gesetzlich geregelt. Sowohl von der personellen und räumlichen Ausstattung, als auch von der Organisation unserer Terminabläufe sind wir auf die speziellen Bedürfnisse unserer schwerst chronisch psychisch kranken Patienten eingerichtet.

In den Gesprächen und begleitenden Tätigkeiten geht es um aktuelle Befindlichkeit, aber auch um „Psychoedukation“, d.h. Wissensvermittlung über die Erkrankung und die Schritte zum Umgang mit der Erkrankung. Dabei fokussieren wir nicht nur auf das Thema „Krankheit“, sondern ebenso auf die Förderung und Erhaltung von Ressourcen, also Kraftquellen, die wichtig zur Alltagsgestaltung und Lebensführung außerhalb der Klinik sind.

Wir führen die medikamentöse Behandlung hinsichtlich der psychischen Erkrankung durch und koordinieren mit den niedergelassenen Kollegen die Versorgung körperlicher Erkrankungen und deren Behandlung. Wir beziehen Angehörige, Lebenspartner oder professionelle Helfer wie Wohnbetreuer, Pflegedienste und gesetzliche Betreuer ein.