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Innovationen in der Krankenhausseelsorge

Innovationen sollen in der Seelsorge angeregt werden durch einen Fonds, den das Bistum Essen im Jahr 2015 auflegte – die Krankenhausseelsorge im Marienhospital Gelsenkirchen erhielt einen Zuschlag für das Projekt „Koordinatorinnen in der Seelsorge“

v. l.n.r.: G. Flehmig (Krankenhausseelsorger), I. Mentges-Schröter (Pflegedirektorin), Dr. M. Dörnemann (Leiter Dezernat Pastoral), G. Spengler (Diözesanrat), P. Hüster (Projekt-Beratung), L. Zibert (Koordinatorin) Frau Cordula Holte (Gemeindereferentin), B. Schlossmacher (Patienten-Patin), G. Lindner (Patienten-Patin)

Diese Koordinatorinnen schauen zweimal in der Woche alle Patienten durch, um diejenigen zu finden, die möglicherweise mehr Zuwendung benötigen, zum Beispiel hochaltrige Menschen, die alleinstehend sind. Diese werden kurz besucht und bekommen bei Bestätigung eine/n ehrenamtliche Patin/ehrenamtlichen Paten zugewiesen, die/der diesen Patienten während seines gesamten Aufenthaltes begleitet.

Ein halbes Jahr nach Projektbeginn kamen nun Mitglieder des Kuratoriums des Bistums zusammen, um sich über den Verlauf  des Projektes zu informieren. Sie zeigten sich nach dem 90-minütigen Gespräch gut informiert und zufrieden, dass die investierten Gelder gut angelegt seien. Das Ziel des Projekts, Menschen mit erhöhtem seelsorglichem Bedarf wahrzunehmen und sie zu begleiten, wird erreicht. Das Projekt birgt in sich die Möglichkeit, Krankenhausseelsorge in der Zukunft kompetent, bedarfsorientiert und getragen vom diakonischen Auftrag der Kirche zu gestalten.