Startseite

Gegen die Schmerzen

Das Sankt Marien-Hospital lud niedergelassene und Ärzte von Kliniken zum kollegialen Austausch ein – die Veranstaltungsreihe begann mit Dr. Johannes Horlemann, dem Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin

5. Dezember 2016

Schmerzen sind ein wichtiges Symptom. Sie sagen uns, wenn etwas in unserem Körper nicht stimmt. Chronische Schmerzen allerdings vernichten Lebensqualität. Trotz aller ursächlichen Therapien sind sie manchmal nicht entscheidend beeinflussbar. Dann wird die Behandlung der Schmerzen selbst zum Thema. Hierfür verfügt die moderne Schmerztherapie heute über viele Möglichkeiten und sieht nicht nur die Mediziner im Kampf gegen den Schmerz in der Verantwortung. Bewegung, Psychohygiene, mentale Strategien, Akupunktur: es gibt viele fruchtbare Ansätze. Das Zauberwort ist die multimodale Therapie. Nicht nur die Mediziner, sondern Spezialisten verschiedenster Disziplinen arbeiten eng zusammen: Gegen den Schmerz mit und für den Patienten.

Mit Dr. Osman Kilic hat das Sankt Marien-Hospital Buer (MHB) einen Schmerztherapeuten, der sich dieses Themas annimmt und der eine Diskussion aller Beteiligten im klinischen und niedergelassenen Bereich wieder initiieren und pflegen möchte. Bereits seit 2011 gibt es das Kolloquium unter der wissenschaftlichen Leitung von Privatdozent Dr. Klaus-Dieter Stühmeier als feste Institution, die jetzt ein neues Format erhält. Bei der ersten Veranstaltung dieser Art ging es insbesondere um die Rückenschmerzen. 80-90 Prozent der Bevölkerung haben irgendwann im Leben Rückenschmerzen, mindestens 10 Prozent von ihnen leiden unter chronischen Rückenschmerzen. Die Betroffenen sind oft an der Grenze ihrer Belastbarkeit. Der jährliche volkswirtschaftliche Aufwand liegt bei 22 Milliarden Euro. Hier hilft nur eine individuell und unter den Spezialisten abgestimmte, wissenschaftlich gesicherte und kontrollierte Therapie. Dr. Osman Kilic: „Wir möchten im Diskurs mit allen Beteiligten vor Ort und durch den kontinuierlichen Input wissenschaftlich abgesicherter Erkenntnisse in unserem Schmerzkolloquium weitere Verbesserungen für unsere Patienten hier in Gelsenkirchen und der gesamten Region erreichen und laden gerne zu diesem regen Austausch ein.“

Uwe Becker, Unternehmenskommunikation, E-Mail, Tel.: 0209 172-3188