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Helfen kann jeder!

Die Arbeitsgemeinschaft Reanimation des Marienhospitals Gelsenkirchen informierte über Maßnahmen der Wiederbelebung

Prüfen – rufen – drücken! – Das sind die drei Schritte, die im Notfall einem Menschen das Leben retten können. Da Unsicherheit und die Angst, bei der Wiederbelebung etwas falsch zu machen, in der Bevölkerung immer noch sehr groß sind, wurde die bundesweite Woche der Wiederbelebung ins Leben gerufen. Ziel ist, Ängste zu nehmen und bei möglichst vielen Menschen das Wissen über das richtige Verhalten aufzufrischen.

Zum zweiten Mal beteiligten sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Reanimation im Marienhospital Gelsenkirchen an der Aktionswoche mit zwei Veranstaltungen. Im Foyer des Krankenhauses nutzten fast 70 interessierte Damen und Herren dieses Angebot. „Ich wurde schon einmal am Herzen operiert. Kann ich jemanden wiederbeleben? Und wie ist es, wenn ich selbst in eine solche Situation gerate?“ „Was passiert, wenn ich jemandem bei der Wiederbelebung die Rippen breche?“ „Ab wann werden Kinder wie Erwachsene reanimiert?“ – Diese und viele andere Fragen stellten die Besucher bei der Veranstaltung im Kirchenladen im Augustinus, der auch der Vorsitzendes des Verwaltungsrates, Propst Manfred Paas einen Besuch abstattete.

Die Mitglieder der AG um Carolin Rademacher und David Essing erläuterten die Schritte der Wiederbelebung bei Erwachsenen und Kindern und zeigten an der Reanimationspuppe, wie eine Herzdruckmassage ausgeführt wird. Dass dabei in der Realität auch eine Rippe zu Bruch gehen kann, klingt im ersten Moment zwar schrecklich, aber wichtig ist: der Patient lebt!

Alle Anwesenden machten anschließend vom Angebot Gebrauch, das Gehörte gleich praktisch unter professioneller Anleitung auszuprobieren. 

Die Beteiligten der beiden Veranstaltungstage freuen sich über die große Resonanz und werden sich auch im kommenden Jahr dafür engagieren, damit jeder ein Lebensretter werden kann!