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Was ist Geriatrie?
Im engeren Sinne beinhaltet der aus
dem Griechischen stammende Begriff die "Altersheilkunde".
Sie umfaßt neben der ärztlichen jedoch auch
die pflegerische Betreuung des älteren Patienten
im Sinne der Vorbeugung und altersgerechten Behandlung
von Erkrankungen unter Berücksichtigung des häuslichen
Umfeldes.
Geriatrische Patientenversorgung erfolgt
in einem berufsgruppenübergreifenden Team aus Ärzten,
Pflegekräften, Krankengymnasten, Ergotherapeuten,
Logopäden und Sozialarbeitern und will durch ihren
"ganzheitlichen" Behandlungsansatz
- die aktive Lebensspanne verlängern
- die Abhängigkeit von fremder Hilfe vermeiden
helfen
Geriatrie ist daher keine Medizin "zweiter
Wahl", sondern umfaßt das gesamte Spektrum
der Inneren Medizin, wobei jedoch den Möglichkeiten
und Grenzen alter Patienten Rechnung getragen wird.
Schwerpunkte
Schwerpunkte der geriatrischen Patientenversorgung
liegen in der (Früh-)Erkennung und Behandlung von
- Einschränkungen oder Störungen der Hirnleistung
- Inkontinenzproblemen sowie
- zunehmender Immobilität
unter Anwendung weltweit anerkannter
Assessment-Methoden.
Ansatzpunkte der Beschäftigungs-
/ Ergotherapie sind ein intensives "Hirnjogging"
zur Besserung von Konzentration und Gedächtnisleistung
sowie das gezielte Trainieren der "Aktivitäten
des täglichen Lebens". Innovative Konzepte
wie die 'Frühstücksrunde' und das 'Nachtcafe'
für Patienten mit Demenz runden unser stationäres
Therapieangebot ab.
Die Krankengymnastik
arbeitet mit den Patienten an der Wiedererlangung einer
möglichst uneingeschränkten Mobilität.
Dabei wird auch die selbständige Benutzung von
Hilfsmitteln erlernt.
Die Logopädie
behandelt Sprach- und Schluckstörungen, was auch
bei schon länger bestehenden Ausfällen sehr
erfolgversprechend ist, da das Gehirn "in jedem
Alter" lernfähig ist.
Bei zunehmender oder akuter Immobilität
infolge von Operationen (z.B. Gelenkersatz) oder akuten
Erkrankungen (z.B. Schlaganfall) bieten wir eine teamintegrierte
geriatrische Frührehabilitation über
3 bis 4 Wochen an, um Sie durch tägliche therapeutische
Übungseinheiten wieder für Ihren Alltag und
Ihr gewohntes Umfeld 'fit zu machen' ..
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Flyer
Sozialdienst
Bei fortbestehendem Pflegebedarf erarbeitet
unser Sozialdienst gemeinsam mit den Angehörigen
ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes, möglichst
umfassendes Konzept z.B. unter Zuhilfenahme ambulanter
Pflegedienste. Dadurch soll verhindert werden, daß
die Patienten nach dem Krankenhausaufenthalt in das
gefürchtete "Loch" fallen.
Frau Losch berät Patienten
und Angehörige von montags bis freitags am Bett
oder in ihrem Büro im Bereich C (2. OG) nach Terminabsprache
Mo / Mi / Fr von 11.00h bis 12.00h
und
Di / Do von 17.00h bis 18.00h.
Telefonisch ist sie unter 0209
/ 7003.245 erreichbar. Faxnummer 0209
/ 7003.246.
Hilfe zur Selbsthilfe
Das gesamte Personal in der Geriatrie
ist angehalten, den Patienten die wichtigen alltäglichen
Aufgaben und Funktionen nicht abzunehmen, selbst wenn
es dn Anschein hat, daß sie zu lange mit einer
Aufgabe beschäftigt sind oder sich damit "abmühen".
Wir verfolgen konsequent ein aktivierendes Pflege- und
Behandlungskonzept, d.h. wir geben den Patienten gezielte
"Hilfe zur Selbsthilfe", indem wir sie nur
dort unterstützen wo sie wirklich Hilfe brauchen.
So lernen sie ihre Aufgaben und Funktionen - den Möglichkeiten
bzw. den Einschränkungen ("Handicaps")
angepaßt - wieder eigenständig auszuüben.
Das heißt, daß auch bei schweren Erkrankungen
- wie z.B. einem Schlaganfall - mit den Patienten von
Anfang an durch gezielte Hilfestellung das Einnehmen
der Mahlzeiten, die eigene Grundpflege, das selbständige
Ankleiden und der Gang zur Toilette wieder trainiert
werden um nach der Entlassung so unabhängig wie
möglich ihre veränderte Lebenssituation meistern
zu können. Theoretische Grundlage ist das Bobath-Konzept.
Wenn dieser oft beschwerliche, aber
lohnende Weg zum Erfolg führen soll, müssen
die Angehörigen mit uns "an einem Strang ziehen".
Deshalb versuchen wir sie von Anfang an in dieses Konzept
mit einzubinden.
Freude am Leben
Durch intensive Teamarbeit von Ärzten,
Pflegepersonal, Krankengymnasten, Ergotherapeuten und
Sozialarbeitern können wir erfreulicherweise oft
erreichen, daß Patienten wieder mit Freude am
Leben in ihre gewohnte Umgebung entlassen werden können.
Oftmals kann die Unterbringung in einem Pflegeheim -
von vielen älteren Menschen nicht zu Unrecht als
"Endstation des Lebens" angesehen - vermieden
oder hinausgezögert werden.
Beratungs- und Gesprächsangebot
Informationen zu beratenden Angeboten
für Patienten und Angehörige erhalten Sie
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Sollten Sie Fragen zur Fachabteilung
Geriatrie oder einzelnen Bereichen unseres Behandlungsspektrums
haben, senden Sie uns eine >> E-Mail
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