Elisabeth-Krankenhaus GmbH
Cranger Str. 226, 45891 Gelsenkirchen

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..: Abteilung für Klinische Geriatrie :..
Abteilung für Klinische Geriatrie
Telefon 0209 / 7003.376 | Fax 0209 / 7003.394
Cranger Str. 226, 45891 Gelsenkirchen
Leitende Ärzte : Dr. med. Willi Leßmann
  Peter G. Tjardes

Sekretariat : Frau Schulke, Frau Seifried, Frau Steinrötter
Telefon : 0209 / 7003.376, Fax : 0209 / 7003.394

Bettenzahl : 45

Station
Telefon
BEREICH C
Telefon 0209 / 7003.360
BEREICH D
Telefon 0209 / 7003.360

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Was ist Geriatrie?

Im engeren Sinne beinhaltet der aus dem Griechischen stammende Begriff die "Altersheilkunde". Sie umfaßt neben der ärztlichen jedoch auch die pflegerische Betreuung des älteren Patienten im Sinne der Vorbeugung und altersgerechten Behandlung von Erkrankungen unter Berücksichtigung des häuslichen Umfeldes.

Geriatrische Patientenversorgung erfolgt in einem berufsgruppenübergreifenden Team aus Ärzten, Pflegekräften, Krankengymnasten, Ergotherapeuten, Logopäden und Sozialarbeitern und will durch ihren "ganzheitlichen" Behandlungsansatz

  • die aktive Lebensspanne verlängern
  • die Abhängigkeit von fremder Hilfe vermeiden helfen

Geriatrie ist daher keine Medizin "zweiter Wahl", sondern umfaßt das gesamte Spektrum der Inneren Medizin, wobei jedoch den Möglichkeiten und Grenzen alter Patienten Rechnung getragen wird.

Schwerpunkte

Schwerpunkte der geriatrischen Patientenversorgung liegen in der (Früh-)Erkennung und Behandlung von

  • Einschränkungen oder Störungen der Hirnleistung
  • Inkontinenzproblemen sowie
  • zunehmender Immobilität

unter Anwendung weltweit anerkannter Assessment-Methoden.

Ansatzpunkte der Beschäftigungs- / Ergotherapie sind ein intensives "Hirnjogging" zur Besserung von Konzentration und Gedächtnisleistung sowie das gezielte Trainieren der "Aktivitäten des täglichen Lebens". Innovative Konzepte wie die 'Frühstücksrunde' und das 'Nachtcafe' für Patienten mit Demenz runden unser stationäres Therapieangebot ab.

Die Krankengymnastik arbeitet mit den Patienten an der Wiedererlangung einer möglichst uneingeschränkten Mobilität. Dabei wird auch die selbständige Benutzung von Hilfsmitteln erlernt.

Die Logopädie behandelt Sprach- und Schluckstörungen, was auch bei schon länger bestehenden Ausfällen sehr erfolgversprechend ist, da das Gehirn "in jedem Alter" lernfähig ist.

Bei zunehmender oder akuter Immobilität infolge von Operationen (z.B. Gelenkersatz) oder akuten Erkrankungen (z.B. Schlaganfall) bieten wir eine teamintegrierte geriatrische Frührehabilitation über 3 bis 4 Wochen an, um Sie durch tägliche therapeutische Übungseinheiten wieder für Ihren Alltag und Ihr gewohntes Umfeld 'fit zu machen' ..

>> Flyer

Sozialdienst

Bei fortbestehendem Pflegebedarf erarbeitet unser Sozialdienst gemeinsam mit den Angehörigen ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes, möglichst umfassendes Konzept z.B. unter Zuhilfenahme ambulanter Pflegedienste. Dadurch soll verhindert werden, daß die Patienten nach dem Krankenhausaufenthalt in das gefürchtete "Loch" fallen.

Frau Losch berät Patienten und Angehörige von montags bis freitags am Bett oder in ihrem Büro im Bereich C (2. OG) nach Terminabsprache

Mo / Mi / Fr von 11.00h bis 12.00h und
Di / Do von 17.00h bis 18.00h.

Telefonisch ist sie unter 0209 / 7003.245 erreichbar. Faxnummer 0209 / 7003.246.

Hilfe zur Selbsthilfe

Das gesamte Personal in der Geriatrie ist angehalten, den Patienten die wichtigen alltäglichen Aufgaben und Funktionen nicht abzunehmen, selbst wenn es dn Anschein hat, daß sie zu lange mit einer Aufgabe beschäftigt sind oder sich damit "abmühen". Wir verfolgen konsequent ein aktivierendes Pflege- und Behandlungskonzept, d.h. wir geben den Patienten gezielte "Hilfe zur Selbsthilfe", indem wir sie nur dort unterstützen wo sie wirklich Hilfe brauchen. So lernen sie ihre Aufgaben und Funktionen - den Möglichkeiten bzw. den Einschränkungen ("Handicaps") angepaßt - wieder eigenständig auszuüben. Das heißt, daß auch bei schweren Erkrankungen - wie z.B. einem Schlaganfall - mit den Patienten von Anfang an durch gezielte Hilfestellung das Einnehmen der Mahlzeiten, die eigene Grundpflege, das selbständige Ankleiden und der Gang zur Toilette wieder trainiert werden um nach der Entlassung so unabhängig wie möglich ihre veränderte Lebenssituation meistern zu können. Theoretische Grundlage ist das Bobath-Konzept.

Wenn dieser oft beschwerliche, aber lohnende Weg zum Erfolg führen soll, müssen die Angehörigen mit uns "an einem Strang ziehen". Deshalb versuchen wir sie von Anfang an in dieses Konzept mit einzubinden.

Freude am Leben

Durch intensive Teamarbeit von Ärzten, Pflegepersonal, Krankengymnasten, Ergotherapeuten und Sozialarbeitern können wir erfreulicherweise oft erreichen, daß Patienten wieder mit Freude am Leben in ihre gewohnte Umgebung entlassen werden können. Oftmals kann die Unterbringung in einem Pflegeheim - von vielen älteren Menschen nicht zu Unrecht als "Endstation des Lebens" angesehen - vermieden oder hinausgezögert werden.

Beratungs- und Gesprächsangebot

Informationen zu beratenden Angeboten für Patienten und Angehörige erhalten Sie

>> hier

Sollten Sie Fragen zur Fachabteilung Geriatrie oder einzelnen Bereichen unseres Behandlungsspektrums haben, senden Sie uns eine >> E-Mail
 

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